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Eine Inszenierung der Briefe von Wolfgang Amadeus Mozart an sein Cousine Maria Anna Thekla Mozart, genannt das Bäsle
Wer schreibt eigentlich noch Briefe und dann noch solche? Im Zeitalter der E-Mail, SMS und schnellen Telefonate benötigt man keine Briefe mehr. Wie gut, dass es in der Zeit vom 31.10.1777 bis 23.10.1781 diese Techniken noch nicht gab. So sind die neun berühmten Bäsle-Briefe der Nachwelt erhalten geblieben.
Die Briefe sind durch ihre direkte, freizügige und manchmal drastisch derbe Sprache berühmt geworden. Ihr Witz, die sexuelle Freizügigkeit bis zur Alberei werden immer Beleg und Kulturdokument für die Vielschichtigkeit der Persönlichkeit Mozarts sein.
Briefe sind nicht einfach nur Briefe, schnell geschrieben, kurz gelesen und weg. Nein, Briefe sagen viel mehr über einen Menschen aus. Es entstehen andere Gedanken bei dem, der sie schreibt; dem, der sie erhält oder denen, die sie später lesen oder vorgetragen bekommen.
Miteinander und nicht Miteinander.
Das reizende Spiel zwischen zwei Menschen, welches in Briefform entstanden ist, wollen wir in Bildern auf der Bühne zeigen.
Mozart einmal ganz anders, nicht als Komponist sondern als Autor.
Eine Inszenierung der Briefe von Wolfgang Amadeus Mozart an sein Cousine Maria Anna Thekla Mozart, genannt das Bäsle
Mozart Paul Voigt
Bäsle Katja Röder
Regie René Rothe
Bühne René Rothe
Kostüm Marie-Elisabeth Rülke